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Matratze reinigen

Gräfenstayn BettwäscheEine Matratze macht im Alltag einiges mit. Dabei trotzen die verwendeten Materialien der Belastung und sorgen jede Nacht aufs Neue für angenehmen Schlaf. Damit Sie lange Freude an Ihrer Matratze haben und sich zudem mit einem guten Gefühl am Abend ins Bett legen, ist es empfehlenswert, diese regelmäßig zu reinigen. Dadurch kann einer zu starken Verschmutzung und zu hoher Milbenbelastung vorgebeugt werden. Hier finden Sie einige praktische Tipps für die Reinigung Ihrer Matratze.

Was steckt in der Matratze?

Matratze reinigenWenn Sie sich Ihre Matratze ansehen, werden Sie sich im ersten Moment sicherlich fragen, warum überhaupt eine Reinigung erforderlich ist. Immerhin schützen Sie die Matratze im besten Fall mit

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Die Antwort ist simpel: Auch wenn Sie versuchen, Ihre Matratze bestmöglich zu schützen, landen mit der Zeit immer wieder Verunreinigungen in dieser. Keime und Bakterien fühlen sich in dem warmen Milieu der Matratze genauso wohl wie Milben.

Sie teilen sich Ihr Bett mit bis zu 1,5 Millionen Schlafbegleitern
Haben Sie das gewusst: In Ihrem Bett leben bis zu 1,5 Millionen Milben. Für die Spinnentiere ist die Matratze der ideale Ort, um sich zu vermehren. Milben sind an sich ungefährlich für die Menschen. Lediglich der Kot kann zu Reizungen führen, die für Allergiker eine Belastung sind.

Grundsätzlich lassen sich Milben in der Matratze nicht vermeiden. Man kann die Population aber deutlich eindämmen, nämlich indem die Frischluftzufuhr stimmt. Grundsätzlich sollte eine Matratze atmen können, die Luft muss also zirkulieren, sodass entstehende Feuchtigkeit wieder abgegeben werden kann. Wichtig ist es deswegen immer einen Lattenrost zu verwenden.

Darauf sollten Sie bei der Pflege achten

Bei der Pflege Ihrer Matratze müssen auf verschiedene Besonderheiten achten. Grundsätzlich spielt nämlich auch die Umgebung eine sehr wichtige Rolle. In Ihrem Schlafzimmer sollten deswegen vorwiegend Temperaturen zwischen 16 und 20 Grad Celsius zu finden sein. Wenn es im Sommer einmal wärmer ist, ist das nicht dramatisch, stellen Sie dann aber sicher, dass die Matratze bestmöglich auslüften kann. Eine wichtige Rolle für die Milbenpopulation spielt auch die Luftfeuchtigkeit. Diese sollte im Schlafzimmer nicht unbedingt bei viel mehr als 50 Prozent liegen.

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Berücksichtigen Sie zudem folgende Tipps:

  • Matratzen neigen dazu, Kuhlen und Dellen zu bilden. Das ist ganz normal, denn aufgrund der hohen Belastung gibt das Material irgendwann einfach nach. Damit sich die Matratze längere Zeit ihre Form bewahrt, sollte die Matratze regelmäßig gewendet werden. Bei älteren Matratzen reicht es aus, wenn Sie diese viermal jährlich wenden, bei Neueren sollten Sie sich auf den Vier-Wochen-Rhythmus verlassen.
  • Wenn Sie am Morgen aufgestanden sind, klappen Sie die Decke immer zurück. Dadurch kann die Luft besser zirkulieren.
  • Stellen Sie die Matratze am besten im Winter aufrecht ins Bett und öffnen Sie das Fenster. Bei den deutlich kühleren Temperaturen fühlen sich die Milben nicht mehr wohl und verlassen Ihren Unterschlupf.
  • Verwenden Sie immer einen atmungsaktiven Matratzenschoner. Er kann viele Flecken abhalten und erspart Ihnen damit aufwendige Reinigungsarbeiten.

TIPP: Auch wenn Sie Ihre Matratze wirklich gut pflegen, hält diese nicht ein Leben lang. Das ist bereits aus hygienischen Gründen nicht empfehlenswert. Am besten wechseln Sie die Matratze im Abstand von sieben bis maximal zehn Jahren aus.

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Hartnäckige Flecken von der Matratze entfernen

Es kann natürlich auch immer wieder sein, dass sich hartnäckige Flecken auf der Matratze zu erkennen geben, die schlichtweg eine Behandlung erforderlich machen. Die folgende Tabelle fasst solche Fälle zusammen und erklärt Ihnen auch, wie Sie diese wieder loswerden.

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Problem Hinweise
Schweißflecken Gerade in warmen Sommernächten schwitzen wir im Bett unangenehm schnell. Der Schweiß sorgt rasch auch für Flecken auf der Matratze. Relativ leicht lassen sich diese Flecken mit einer selbst angemischten Lauge beseitigen. Es gibt zwei Varianten:

  1. Stellen Sie eine Lauge aus Wasser und Waschsoda her.
  2. Verwenden Sie für die Lauge Wasser, Backpulver und Natron.

Beide Varianten funktionieren wunderbar. Weichen Sie den Bezug Ihrer Matratze am besten darin ein.

Wenn sich der Bezug nicht abziehen lässt, greifen Sie bevorzugt auf Zitronensäure oder Essig zurück. Es reicht, wenn Sie die Flüssigkeiten auf die Schweißflecken aufsprühen.

Blut Wenn Sie Blutflecken auf Ihrer Matratze entdecken, sollten Sie sofort handeln, denn umso älter die Flecken sind, desto schwerer sind sie entfernbar. Getrocknete Blutflecken lösen Sie am einfachsten mit kaltem Wasser. Oft bleiben aber noch Ränder zurück.

Am besten reiben Sie die Blutflecken zunächst mit kaltem Wasser ein. Dann streuen Sie Backpulver darauf. Danach müssen Sie eine Einwirkzeit von rund 30 Minuten abwarten, bevor Sie alles mit kaltem Wasser abwaschen.

TIPP: Bei Blutflecken ist es immer ratsam, wenn Sie auf die betroffene Stelle ein Desinfektionsmittel auftragen.

Rotwein Wer abends noch gern ein Gläschen Wein im Bett genießt, kennt es nur zu gut: Ein Tropfen Rotwein geht schnell auch einmal daneben. Rotweinflecken können unterschiedlich beseitigt werden, je nachdem wie alt sie sind:

  1. Frische Flecken entfernen Sie am besten mit Mineralwasser.
  2. Sind die Weinflecken schon trocken, streuen Sie diese mit Salz ein. Seien Sie dabei nicht zu sparsam.
Kaffee Machen wir uns nichts vor: Was gibt es Schöneres als am Morgen mit einem guten Kaffee im Bett in den Tag zu starten. Wäre da nur nicht die lästigen Kaffeeflecken. Am besten lassen sich die Flecken mit Teppichschaum bekämpfen.
Urin Gerade in Kinderbetten sind Urinflecken leider keine Seltenheit. Eine gute Hilfe dagegen sind die Hausmittel Essig und Zitronensaft. Sie lösen die Flecken. Oft reichen dabei schon wenige Tropfen aus. Wichtig ist, dass die Matratze danach noch auslüften kann. Gegen den Uringeruch hilft übrigens am besten eine Waschmittellösung, die sich im Nu mit Wasser und Waschmittel herstellen lässt.

Professionelle Reinigung kommt Matratzenleben zugute

Grundsätzlich sollten Sie spätestens im Abstand von zwei Jahren darüber nachdenken, Ihre Matratze auch professionell reinigen zu lassen. Fachleute greifen hier auf spezielle Dampfgeräte zurück. Das ist auch für Matratzen empfehlenswert, die relativ wenig beansprucht werden. Immerhin sammelt sich auch hier allerhand Staub und Schmutz. Eine professionelle Reinigung ist natürlich immer viel umfangreicher als die von Hand.

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Tipp: Wenn Sie einen Schonbezug für Ihre Matratze verwenden, waschen Sie diesen am besten zweimal jährlich.

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Vor- und Nachteile einer professionellen Reinigung

Wir fassen für Sie noch einmal die Vor- und Nachteile der professionellen Reinigung zusammen:

  • reinigt sehr gründlich
  • auch schwierige Flecken können entfernt werden
  • Keime und Bakterien werden durch hohe Temperaturen beseitigt
  • sehr komfortabel
  • erhöht die Lebensdauer der Matratze
  • recht teuer
  • Matratze steht oftmals wenigstens eine Nacht nicht zur Verfügung

Bildnachweise: VadimGuzhva - Fotolia, Amazon / Gräfenstayn

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